Informationen

Frühstück

„Gesundes Frühstück – Der Tag startet hier“

Beim Essen können Menschen ins Gespräch kommen, sich austauschen – Essen verbindet. Aber: Essen macht vor allem auch satt.

Es zeigt sich immer mehr, dass Menschen auf Grund ihrer Einkommenssituation Hunger haben, sich oftmals nur einseitig und ungesund ernähren und vereinsamen.

Das Stadtteilfrühstück bietet jungen sowie alten Menschen, die von Armut bedroht sind, in erschöpften Familien aufwachsen und/oder in soziale und finanzielle Problemlagen geraten sind, einen Ort der Gemeinschaft und des Austauschs.

Das Stadtteilfrühstück hat einen Präventionscharakter sowie einen klaren Auftrag der Sozialen Arbeit (Verminderung von Kinder-, Alters- oder Bildungsarmut).

Jeder kann hier beim gemütlichen Zusammensein offen über Problemlagen sprechen und trifft auf Fachkräfte, die ihn beraten und unterstützen.

Die gemeinsame Mahlzeit ist eingebettet in ein niedrigschwelliges Präventions-, Bildungs- und Sozialangebot. Eine regelmäßige sozialpädagogische Begleitung wird durch den AWO Bezirksverband e.V. gewährleistet.

Alle sind willkommen, niemand wird ausgeschlossen, indem er beispielsweise seine Bedürftigkeit nachweisen muss. Armut ist kein Stigma, jeder soll teilhaben können.  

Gleichzeitig lernen die Gäste durch die ausliegenden Informationen sowie die Bewerbung durch die Mitarbeiter*innen des Stadtteilfrühstücks die vielseitigen und oft kostenlosen Kultur- und Teilhabeangebote des Stadtteils kennen und erschließen sich so neue Erlebnisräume und Treffpunkte in ihrer direkten Lebensumgebung.

Beratung + Begleitung:

Unmittelbare Unterstützung von Familien
bei der Beantragung von Leistungen für die Teilhabe von Kindern

Nur ein Teil der Familien, die dazu berechtigt sind, familienunterstützende Leistungen zu beziehen, nehmen diese staatliche Unterstützung auch in Anspruch.

Hierbei ist zu beobachten, dass sowohl Scham über solche Notwendigkeit als auch die Bewältigung der Antragstellung selbst oder gar Unwissenheit über diese Möglichkeit Hürde und Hindernis darstellen. Daher sind insbesondere Kinder aus armen oder von Armut betroffenen Familien ungleichen Bildungschancen oder gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten ausgesetzt. Ihre Familien bedürfen einer erhöhten Unterstützung.

Eltern sollen über die Möglichkeiten der Inanspruchnahme von familienunterstützenden Leistungen aufgeklärt und informiert werden. Gleichzeitig gilt es, sie bei der Antragstellung zu unterstützen.

Die Beratung bezieht sich auf Leistungen wie

  • Bildung und Teilhabeleistungen (BuT)
  • Ferienzuschüsse für Familien
  • Kinderzuschlag
  • Wohngeld
  • Unterhaltsvorschuss
  • Anträge bei der Stiftung "Hilfe für Familien in Not"
  • Projekt "Wellenreiter" - kostenfreie Schwimmlernkurse für Kinder und Jugendliche

Die verschiedenen Projekte des AWO Büro KINDER(ar)MUT dienen dazu, auf das Beratungs- und Unterstützungsangebot aufmerksam zu machen, um so möglichst viele Familien zu dem Thema zu erreichen.

Für die jeweiligen Antragstellungen der Familien ist eine enge Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden vorgesehen. Die Mitarbeiter*innen des AWO Büro KINDER(ar)MUT qualifizieren sich regelmäßig und aktuell zu den Leistungsansprüchen für Familien und den gesetzlichen Neuerungen, um eine bestmögliche Beratung und Unterstützung zu gewährleisten.

Aus der Beratungsarbeit sollen Elternangebote und –kurse eruiert werden. Das Ziel dabei ist es, praktische Unterstützungshilfen für Familien zu entwickeln. Die Mitarbeiter*innen sollen dabei als Vermittlungsansprechpartner*innen und Begleiter*innen rund um Fragen der Bürokratiebewältigung zum Erhalt von familienunterstützenden Leistungen wie auch für Fragen rund um Erziehung und Familienstärkung fungieren.
Die Beratungsstandorte befinden sich dezentral in den Potsdamer Stadtteilen. Dadurch sind für die Familien wohnortnahe und niedrigschwellige Angebote zur Begleitung und Beratung geschaffen und die Hürden, Unterstützungsmöglichkeiten wahrzunehmen, minimiert.

An folgenden Standorten sind Mitarbeiter*innen des AWO Büro KINDER(ar)MUT aktiv

Alleinerziehende

„HURRA! Es ist Sonntag“

Derzeit gibt es in Potsdam knapp 5500 Haushalte, in denen alleinerziehende Mütter oder Väter mit einem oder mehreren Kindern leben. Diese Einelternfamilien sind nicht nur vor besondere finanzielle Herausforderungen gestellt, sondern erleben sich als Einelternfamilie oftmals auch mit gesellschaftlichen Vorurteilen konfrontiert. Zudem sind ihre Möglichkeiten zu sozialen Kontakten eingeschränkt. Umstände, die die Alleinerziehenden stark erschöpfen, was sich gleichsam auf das gesamte Familiensystem auswirkt. An dieser Stelle möchte das AWO Büro KINDER(ar)MUT in Kooperation mit dem Bürgerhaus STERN*ZEICHEN ansetzen.

Gemeinsam laden wir, in regelmäßigen Abständen, an den Sonntagen, alleinerziehende Mütter und Väter dazu ein, in entspannter Atmosphäre im Bürgerhaus Stern*zeichen (Stadtteil Potsdam Stern) zu brunchen, während ihre Kinder durch das Team des AWO Büro KINDER(ar)MUT betreut und mit unterhaltsamen Angeboten beschäftigt werden. Umrahmt wird der gemeinsame Vormittag durch verschiedene kulturelle und bildende Angebote für die Eltern.

Schulmaterialversorgung – Unterstützung für Kinder in Not

Sammlung und Vergabe von kostenlosem Schulmaterial

„Bildung macht Held*innen“ – Voraussetzung hierfür ist, dass alle Kinder und Jugendlichen die gleichen Startchancen haben und somit den bedingungslosen Zugang zu Bildung bekommen.

Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst in Armut auf (Studie der Bertelsmann-Stiftung, Oktober 2017).

Eine der Auswirkungen von Armut zeigt sich bei fehlendem Schulmaterial: vom Schulranzen bis zum Radiergummi, vom Pinsel bis zum Turnschuh.

Chancengleichheit und ein gutes Ankommen in der Schule fängt beim Pinsel an!

Die Bildungs- und Teilhabeleistung (BuT) sieht vor, Kinder aus Familien mit geringem Einkommen in ihrem Bildungsweg zu fördern und zu unterstützen. So können z.B. für den persönlichen Schulbedarf finanzielle Leistungen beantragt werden. Leider sind diese finanziellen Leistungen nicht ausreichend, um die kinderbedingten Bedarfe für Schulmaterial zu decken.
Besonders für Eltern mit Einschulungskindern und Übergangskindern reichen die Leistungen zum Decken der Kosten weitaus nicht aus. Die Anschaffungskosten sind in einer finanziellen Höhe, die eine große Herausforderung für Familien darstellt, die von Armut betroffen sind.

Für Kinder aus armen oder von Armut betroffenen Familien sollen die möglichen fehlenden Schulmaterialien über Spenden zur Verfügung gestellt werden. Damit soll ein gutes Ankommen in der Schule und beim Lernen ermöglicht und ein Beitrag zur Chancengleichheit der Kinder und Jugendlichen geschaffen werden.

Im Rahmen der Spendenakquise werden Geld- und Sachspenden für Schulmaterial eingeworben. Ebenso werden Pat*innen für Schulranzen geworben.

Zudem werden vor jedem neuen Schuljahr Eltern von Einschulungskindern dazu eingeladen, kostenfrei für ihre Kinder Schultüten zu basteln und zu gestalten. Diese Aktionen finden direkt in verschiedenen Kindergärten in den Stadtteilen Schlaatz, Stern/Drewitz und Waldstadt statt,

Um hier die Bedarfe an Schulmaterialien für die Kinder und Jugendlichen gezielt abdecken zu können, bedarf es einer engen Zusammenarbeit und Absprache mit den Schulen und Kindergärten sowie Schulsekretär*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Kiez-Kitas und Eltern-Kind-Zentren/ Familienzentren. Von den jeweiligen Kolleg*innen werden direkt Familien an das AWO Büro KINDER(ar)MUT für den Erhalt einer Schulmaterialspende vermittelt.

Die Spendenausgabe erfolgt auf Bedarfsmeldung der jeweiligen Kooperationspartner*innen und wird dann direkt an die jeweiligen Kinder vergeben.

Folgende Materialien sind im Spendenregal vorrätig:

  • Federmappen, Stifte, Füller
  • Hefte und Hefter
  • Tuschkasten und Pinsel
  • Kleber und Schere, Radiergummi und Anspitzer
  • Lineal, Geodreiecke und Zirkel
  • Taschenrechner
  • Beutel für den Sportunterricht
  • Lernspiele und Bücher
  • Schultüten und Schulranzen

Kinderärztliche Sprechstunde

Es gibt Teilhabebarrieren in Bezug auf die gesundheitliche Versorgung bei Familien, welche von Armut betroffen oder bedroht sind. Armut kann zu gesundheitlichen Belastungen und Entwicklungsstörungen führen, die Auswirkungen auf das fortlaufende Leben haben. Eine finanziell schwierige Lebenssituation in den Familien führt zu Mehrfachbelastungen.

Mit einer regelmäßigen kinderärztlichen Sprechstunde in der AWO Kita Kinderland  (Stadtteil Potsdam Schlaatz) wurde ein niedrigschwelliges Angebot für Potsdamer Familien geschaffen. Dabei steht die Gesundheits- und Entwicklungsförderung der Kinder im Zentrum. Neben der Behandlung der Kinder können sich Eltern hierhin wenden, wenn sie Fragen zur kindlichen Entwicklung haben. Wird durch die Ärzte ein Förderbedarf erkannt, können sie an andere Fachärzte weitervermitteln. Somit können durch die kinderärztliche Sprechstunde gesundheitliche Auswirkungen von Armut gelindert bzw. gar beseitigt werden. Gleichzeitig wird die Kita als ein Ort der gesundheitlichen Prävention verstanden.

Jeden Mittwoch von 9.00 – 12.00 Uhr und jeden Freitag von 12.00- 15.00 Uhr findet in den Beratungsräumen vom AWO Büro KINDER(ar)MUT in der AWO Kita Kinderland (Schlaatz) die ärztliche Sprechstunde statt

Die Kinderärzte Dr. Jakob und Dr. Herrmann beraten zu den Themen Vorsorgeuntersuchung / Kindliche Entwicklung / Feststellung von Förderbedarfen und vermitteln an weitere Fachärzte zur Abklärung und Diagnostik.

Nicht nur Familien aus der Kita können das Angebot nutzen, sondern es steht allen Potsdamer Familien zur Verfügung.

Bildungsbegleitung

In Potsdam besuchen ca. 22.500 Kinder und Jugendliche die Schule (Grundschule und weiterführende Schulen). Ein Teil dieser Kinder wächst in Elternhäusern auf, die ihre Kinder nicht im Schulalltag unterstützen können. Insbesondere Eltern aus armen oder von Armut betroffenen Familien sind erschöpft und dadurch zunehmend überfordert. Diese Auswirkungen von Armut schlagen sich in hohem Grade auf die Gesundheit und die Bildung der Kinder nieder.

Daraus erwachsen ungleiche Bildungschancen für Kinder und Jugendliche, deren Echo verminderte schulische Leistungen sind. Diese schulischen Misserfolge können zur Minderung des Selbstwertgefühls führen, das sich wiederum in psycho-sozialen Verhaltensauffälligkeiten wie Teilnahmslosigkeit oder Aggression äußern kann und in manchen Fällen von Mitschüler*innen mit Ausgrenzung und Ablehnung beantwortet wird.

Über das Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) besteht für Familien, die zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes auf staatliche Sozialleistungen angewiesen sind, die Möglichkeit, für ihre Kinder eine Lernförderung zu erhalten, „wenn nur dadurch das wesentliche Lernziel erreicht werden kann“.
Leider nehmen viele Familien diese Unterstützungsleistung (Lernförderung) für ihre Kinder nicht in Anspruch (zu hoher bürokratischer Aufwand) oder aber kann der Antrag auf Unterstützung nicht gewährt werden, da die Schulnoten der Kinder nicht „schlecht genug“ sind.

Für Kinder, die eine spezielle Unterstützung benötigen, um an einem inklusiven Bildungssystem teilzunehmen, besteht die Möglichkeit, dass eine Schulbegleitung in Form einer Einzelfallmaßnahme der Eingliederungshilfe für das Kind beantragt werden kann. Diese Beantragung erfolgt durch die Personensorgeberechtigten. Unterbleibt dies, entfällt auch diese Unterstützungsleistung. Das betroffene Kind bekommt durch das Nichtbeantragen der Leistung oder durch die Verwehrung der Leistung durch das zuständige Sozialamt keine zusätzliche Unterstützung für den Unterricht, die es eigentlich dringend bräuchte.

Die Bildungsbegleiter*innen des AWO Büro KINDER(ar)MUT werden für Kinder und Jugendliche eingesetzt, die z.B. aus dem genannten Leistungsbezug fallen, da sich ihre schulischen Leistungen verbessert haben. Oftmals benötigen sie jedoch weiterhin eine Unterstützung zur Bewältigung der schulischen Anforderungen. Aber auch für Kinder und Jugendlichen, die wie beschrieben keine Einzelfallhilfe gewährt bekommen aber auf zusätzliche Unterstützung im Unterricht angewiesen sind, sind die Bildungbegleiter*innen Unterstützer*innen.

Die Lern- und Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen sollen durch den Einsatz von Bildungsbegleiter*innen verbessert werden.

Eine regelmäßige Abstimmung und Beratung mit den Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen für das Gelingen der Förderung der Kinder und Jugendlichen ist unerlässlich.

Die Bildungsbegleiter*innen  bekommen die Möglichkeit des kollegialen Austauschs und der Qualifizierungen zur Ausübung ihrer Tätigkeit durch das AWO Büro KINDER(ar)MUT wahrzunehmen.

Derzeit haben wir ehrenamtliche Bildungsbegleiter*innen an der Grundschule am Pappelhain und an der Priesterweggrundschule installiert.

Die Unterstützung gilt hierbei sowohl im Rahmen der fächerübergreifenden Lernförderung als auch im psycho-sozialen Bereich

  • Hilfestellung beim Erlernen des Unterrichtsstoffes bzw. Wiederholen und Vertiefen
  • Stärkung des Selbstwertgefühls und sozialer Kompetenzen
  • Bedürfnisse erkennen und ggf. Zusatzangebote vermitteln (Therapien, Sport, Musik …)
  • Vertrauensperson und Ansprechpartner*in sein für die Kinder und Jugendlichen

Zudem können Bildungsbegleiter*innen

eine unterstützende Funktion bei der Begleitung von Übergängen einnehmen: von der Kita in die Grundschule, von der Grundschule in die weiterführende Schule.

Ergänzend hierzu können Bildungsbegleiter*innen eine unterstützende Funktion bei der Begleitung von Übergängen einnehmen: von der Kita in die Grundschule, von der Grundschule in die weiterführende Schule.

Es ist eine regelmäßige Abstimmung und Beratung mit den Lehrer*innen und Schulsozialarbeiter*innen für das Gelingen der Förderung der Kinder und Jugendlichen unerlässlich.

Die Bildungsbegleiter*innen sollen die Möglichkeit des kollegialen Austauschs wahrnehmen können und Qualifizierungen zur Ausübung ihrer Tätigkeit durch das AWO Büro KINDER(ar)MUT erhalten, die Themen der Zusammenarbeit sowohl mit den Kindern als auch den Eltern und dem Schulkollegium zum Inhalt haben.

Derzeit haben wir Bildungsbegleiter*innen an der Grundschule am Pappelhain und an der Priesterweggrundschule installiert.

Schwimmpatenschaften

"Wellenreiter" - kostenfreie Schwimmlernkurse für Kinder und Jugendliche

Nach Angaben der DLRG sind im vergangenen Jahr 504 Menschen ertrunken. Darunter waren 71 Kinder und Jugendliche. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die nicht schwimmen können, ist stark angestiegen. Daher ist es wichtig, dass alle Kinder frühzeitig und unter professioneller Anleitung schwimmen lernen.

Aber: Nicht jede Familie kann sich die Kosten für den Schwimmkurs leisten. Hier setzt das Projekt: Wellenreiter- Schwimmpat*innen  - ein gemeinsames Projekt der Bäderlandschaft Potsdam GmbH und des AWO Büro KINDER(ar)MUT - für Potsdamer Kinder und Jugendliche an.

Potsdamer Bürger*innen und Firmen spenden für Potsdamer Kinder und übernehmen damit als Schwimmpat*innen die Kosten für einen Schwimmkurs bei der Bäderlandschaft Potsdam GmbH. Das Projekt richtet sich an Kinder aus einkommensschwachen Familien. Da die Erhaltung der Schwimmfähigkeit von großer Bedeutung ist, können Kinder aus den Kursen im Anschluss mit Mehrfachkarten zur Nutzung der Potsdamer Schwimmhallen bedacht werden.

Auf Anfrage können Schwimmkurse auch an Kindergärten als Patenschaften vermittelt werden.

 

Wie funktioniert die Aufnahme des Kindes in einen Schwimmkurs?

- Familien, die solch ein Angebot nutzen wollen, können sich bei Interesse direkt bei uns im AWO Büro KINDER(ar)MUT melden
-das AWO Büro KINDER(ar)MUT übermittelt die Daten des Kindes/Jugendlichen/Familie an die Kursvermittlung der Bäderlandschaft Potsdam GmbH
- das Anmeldeformular wird über die Bäderlandschaft Potsdam GmbH an die Familien vermittelt und die Schwimmzeiten werden abgesprochen- Das Kind/Jugendlicher lernt im Schwimmkurs schwimmen
- der Kurs wird durch die Spenden für das Projekt über das Spendenkonto des AWO Bezirksverbandes Potsdam e.V./ AWO Büro KINDER(ar)MUT finanziert
 
Für Jugendliche besteht die Möglichkeit, in eigens für ihre Altersgruppe konzipierten Schwimmtrainings das sichere Schwimmen zu erlernen.

Sie spenden - Kinder lernen Schwimmen

Waschsalon

In Potsdam besuchen ca. 22.500 Kinder und Jugendliche die Schule (Grundschule und weiterführende Schulen). Ein Teil dieser Kinder wächst in Elternhäusern auf, die ihre Kinder nicht im Schulalltag unterstützen können. Insbesondere Eltern aus armen oder von Armut betroffenen Familien sind erschöpft und dadurch zunehmend überfordert. Diese Auswirkungen von Armut schlagen sich in hohem Grade auf die Gesundheit und die Bildung der Kinder nieder.

Zunehmend ist zu beobachten, dass Kinder und Jugendliche aufgrund der finanziellen und emotionalen Lebenssituation ihrer Familien mit Kleidung in die Schule gehen, die verschmutzt, stark abgenutzt oder gar beschädigt ist und starke Körpergerüche aufweisen.

Diese Zeichen von Verwahrlosung haben für die Kinder und Jugendlichen zur Folge, dass sie Ablehnung durch Mitschüler*innen erfahren und ausgegrenzt werden. Sie selbst reagieren darauf mit beobachtbaren Verhaltensauffälligkeiten. Manche der betroffenen Kinder und Jugendlichen sind beschämt, ziehen sich zunehmend zurück, werden still und bleiben in letzter Konsequenz den anderen Kindern und Jugendlichen und auch dem Unterricht fern. Andere wiederum reagieren mit lautem und aggressivem Verhalten. Auch sie bleiben dadurch in der negativen Spirale aus Ablehnung und Ausgrenzung gefangen und vermeiden den Schulunterricht.

Gerade in der Oberschule treten diese Folgen von Kinder- und Jugendarmut verstärkt auf. Die Kinder und Jugendlichen selbst haben aufgrund ihrer familiären Situation kaum Handhabe, sich selbst zu helfen.

Immer montags von 14:00 Uhr – 17:00 Uhr können Kinder und Jugendliche ihre Wäsche kostenlos in den Waschmaschinen des AWO Tausch- und Spendenladens „Schatztruhe“ im Potsdamer Stadtteil Schlaatz waschen. Dabei werden sie von den (ehrenamtlichen) Mitarbeiter*innen der AWO „Schatztruhe“ / des AWO Büro KINDER(ar)MUT unterstützt.

Sollte die Kleidung der Kinder und Jugendlichen defekt sein, kann sie nach Möglichkeit repariert werden oder die Mitarbeiter*innen der AWO „Schatztruhe“ / des AWO Büro KINDER(ar)MUT schauen mit ihnen gemeinsam nach geeigneten Sachen, die sie mitnehmen und tragen können. Ebenso kann die Garderobe ergänzt oder auf die aktuelle Witterung angepasst werden, falls die Mitarbeiter*innen während des Besuches der Kinder und Jugendlichen einen Bedarf dafür feststellen.

Da das Angebot, den „Waschsalon“ zu nutzen, außerhalb der regulären Öffnungszeiten der AWO „Schatztruhe“ stattfindet, ist es ein niedrigschwelliges Angebot. Die Kinder und Jugendlichen können die Räume der „Schatztruhe“ durch den rückseitigen Eingang betreten und verlassen, sodass eine möglich gewünschte Anonymität gewährleistet ist.

Mutige*r Mutmacher*in werden!

  • Mutig – weil Menschen für uns im Mittelpunkt stehen
  • Sozial – weil wir nicht nur ein sozialer Träger, sondern auch ein sozialer Arbeitgeber sind
  • Vielfältig – weil die Arbeit mit Menschen jeden Tag anders ist

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