Gesundheitliche und soziale Ungleichheit entsteht oft im Kindesalter und manifestiert sich über den Lebensverlauf. Beim Kongress Armut und Gesundheit stellte das Büro KINDER(ar)MUT des AWO Bezirksverband Potsdam e.V. zwei seiner Projekte - Kinderärztliche Sprechstunde und Bildungsbegleitung - vor, die präventive Angebote für armutsbetroffene Familien darstellen. Im gleichen Panel stellten Fachkräfte der Uniklinik und des Gesundheitsamts Düsseldorf Unterstützungsangebote bei dentaler Vernachlässigung bzw. Unterstützungsbedarfe von Kindern und Jugendliche bei Schulausschlusserfahrungen vor. In der anschliessenden von Dr. Adrienne Alayli und Jörn Mensching moderierten Diskussion ging es um Fragen gemeinsamer Erfahrungswerte und Perspektiven auf das Themenspektrum. Eine Erkenntnis durchzog alle Beiträge: Armutsprävention kann nur sozialraum- und bedarfsorientiert wirken und muss stets an der Situation der Betroffenen ausgerichtet sein.
Mit einem gebührenfreien Mittagessen startete am heutigen Freitag die Volksinitiative „Einführung eines gebührenfreien und gesunden Mittagessens für Schülerinnen und ...